ECKHART GILLEN — FREIHEIT ODER UTOPIE — die Polarisierung der Kunstbegriffe im geteilten Deutschland
Eckhart Gillen zu Gast im Roger Loewig Haus
Der bekannte Kunsthistoriker, Kunstkritiker und Kurator, hält einen Vortrag im Roger Loewig Haus.
Sein Thema: Freiheit oder Utopie – die Polarisierung der Kunstbegriffe im geteilten Deutschland
Sein Vortrag zeigt die historischen und politischen Hintergründe für die unterschiedlichen Kunstbegriffe in den beiden deutschen Staaten, die heute immer noch Einfluss auf die aktuellen Kunstdebatten nehmen.
Eckhart Gillen studierte Kunstgeschichte, Germanistik und Soziologie in Heidelberg und promovierte mit einer Studie zur Problematik der antifaschistischen und sozialistischen Kunst in der SBZ und in der DDR 1945–1989 am Beispiel von Bernhard Heisig. Zahlreiche Veröffentlichungen zum Thema deutsch-deutsche Kunst sorgten für sein internationales Renommee.
Als Kurator einiger Ausstellungen wurde er über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt. Dazu gehören „Deutschlandbilder – Kunst aus einem geteilten Land“ im Berliner Martin-Gropius-Bau 1997/1998, „Art of Two Germanys“ im Los Angeles County Museum sowie „Kunst und Kalter Krieg. Deutsche Positionen 1945–1989“ im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg und dem DHM Berlin 2009.
Im gleichen Jahr erschien sein Buch „Feindliche Brüder? Der Kalte Krieg und die deutsche Kunst 1945–1990“ in der Nicolaischen Verlagsanstalt Berlin.
Eckhart Gillen ist freischaffender Kunsthistoriker und hat seit 2013 einen Lehrauftrag für Kunstgeschichte an der Filmuniversität Konrad Wolf in Potsdam-Babelsberg. Er ist Mitglied im Verband der deutschen Kunsthistoriker und in der Internationalen Assoziation der Kunstkritiker.
Wir freuen uns, Sie am Aktionstag von „Feuer und Flamme“ im Roger Loewig Haus am Sonnabend, dem 24. Oktober um 15.00 Uhr zu diesem besonderen Vortrag begrüßen zu dürfen.